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Information zur KWKG-Umlage 2017

Aus der tabellarischen Darstellung der Steuern und Abgaben 2017 ist ersichtlich, dass bei der KWKG-Umlage die Mengenstaffel bei 1.000.000 kWh entfallen ist und jedem Letztverbraucher für jede kWh – auch über 1 GWh – ein Umlagesatz von 0,438 ct/kWh in Rechnung gestellt wird. Ausnahme ist eine Begrenzung der KWKG-Umlage für stromintensive Unternehmen – analog der Vorgehensweise zur Begrenzung der EEG-Umlage.

Steuern und Abgaben 2017_Tabelle_20161115

Allerdings hat der Gesetzgeber in § 36 (3) des KWKG eine Übergangsbestimmung zur Begrenzung der KWKG-Umlage definiert, damit für Letztverbraucher mit einem Jahresverbrauch über 1 GWh die Steigerung verträglich gestaltet wird.

Was heißt das in der Praxis:
–    Hatte der Letztverbraucher an einer Abnahmestelle im Jahr 2016 einen Verbrauch von über 1 GWh, greift für diese Abnahmestelle für die Jahre 2017 und 2018 die Übergangslösung:

o    Im Jahr 2017 darf die zu verrechnende KWKG-Umlage für jede kWh über 1 GWh nicht mehr als 0,08 ct/kWh betragen (in der Praxis werden genau die 0,08 ct/kWh abgerechnet)

o    Im Jahr 2018 darf die zu verrechnende KWKG-Umlage für jede kWh über 1 GWh nicht mehr als 0,16 ct/kWh betragen.

 

–    Hatte der Letztverbraucher an einer Abnahmestelle im Jahr 2016 einen Verbrauch von unter 1 GWh und steigt dieser Verbrauch in 2017 über 1 GWh greift diese Übergangslösung  nicht:

o    Für jede kWh über 1 GWh wird dem Letztverbraucher der volle Satz von 0,438 ct/kWh verrechnet.

Link zum Gesetzestext:   https://www.gesetze-im-internet.de/kwkg_2016/__36.html

 

 

 

 


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