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Das sind die Energiethemen, die uns im neuen Jahr beschäftigen werden

Weiterhin hohe Strompreise

Trotz der in diesem Jahr niedriger ausfallenden EEG-Umlage, über welche die Stromverbraucher die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien finanzieren, bleiben die Strompreise 2018 weiterhin hoch. Die daraus resultierende finanzielle Belastung stellt derzeit vor allem für mittelständische Betriebe und das Handwerk ein immer größeres Problem dar. Und das auch in Zukunft, da die monetären Aufwendungen für den Ausbau sowie die Instandhaltung der Stromnetze weiter steigen dürften.

Das setzt eine Diskussion in Gang, in der die Forderungen, die sogenannten Industrieprivilegien künftig aus dem Bundeshaushalt zu zahlen, immer lauter werden. Während nämlich private Verbraucher und kleinere, mittelständische Unternehmer mit dem Strompreis die EEG-Umlage und andere Abgaben zahlen, beteiligt sich die Industrie kaum an der Finanzierung der Energiewende. So werden stromintensive Unternehmen großenteils von der Zahlung der EEG-Umlage befreit, damit sie international wettbewerbsfähig bleiben. Während die Industrie nun um Ihre Bevorzugung kämpft, wird an anderer Stelle an innovativen Lösungen gearbeitet, um den Strommarkt zu revolutionieren.

Intelligente Stromzähler als Schlüsselrolle der Energiewende

Zähler

Sie sollen als sichere Kommunikationsplattform dienen, um das Stromversorgungssystem energiewendetauglich zu machen – die intelligenten Messsysteme: Bestehend aus einem modernen Stromzähler, der misst wieviel Strom verbraucht wird und eine Vorrichtung, welche die Daten via Internet an den Netzbetreiber sendet, das Smart Meter Gateway. Beides zusammen bezeichnet man als “intelligentes Messsystem” bzw. “Smart Meter” und sie sind bereits seit 1. Januar 2017 Pflicht – aber nur für diejenigen, die mehr als 10.000 Kilowattstunden Strom jährlich verbrauchen.

Ziel soll es sein, den schwankenden Verbrauch an die ebenfalls schwankende Stromerzeugung aus Solar- und Windanlagen anzupassen, in dem der Verbrauch eines einzelnen im Minutentakt ausgewertet und auch gesteuert werden kann. Doch die technischen Voraussetzungen für die neue Infrastruktur in Deutschland sind noch nicht vollends gegeben, weswegen die gesetzlich vorgegebene Frist zur Einführung intelligenter Messeinrichtungen und Messsysteme nicht eingehalten werden kann.



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