Iran-Konflikt und Straße von Hormus: Folgen für KMU und wattline-Mitglieder

Kurz und knapp
Die Diplomatie stockt, die Fronten verhärten sich. US-Präsident Trump erklärte, es gebe derzeit weder Gespräche noch Planungen dafür, die Seeblockade gegen iranische Häfen bleibe in Kraft. Der Iran macht eine Öffnung der Meerenge weiter von der vollständigen Umsetzung eines Rahmenabkommens abhängig. Eine zeitnahe Entspannung ist damit nicht in Sicht.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus bleibt umstritten. Während Trump die Meerenge als offen und geräumt darstellt, knüpft der Iran die Wiederöffnung weiter an Bedingungen. Für die Märkte bleibt die Passage damit ein Unsicherheitsfaktor.
Die Preise steigen weiter: Das Gas-Frontjahr 2027 kletterte auf rund 49 EUR/MWh, der Winterkontrakt auf rund 66 EUR/MWh, Strom CAL 2027 auf rund 111 EUR/MWh, Brent auf rund 93 USD/bbl. Treiber sind die ausbleibende Entspannung in Nahost und wachsende Sorgen um die Winterversorgung.
KMU können sich nicht entspannen. Die Preise liegen wieder klar über dem Vorkrisenniveau, und das Frontjahr 2027 bleibt der sensibelste Punkt der gesamten Preiskurve.
wattline hat zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 Tausende Erdgasverträge für seine Mitglieder abgeschlossen, zu Konditionen, die auch nach den Marktbewegungen der letzten Wochen unterhalb der heute am Markt verfügbaren Preise liegen.
Der Energiemarkt ist ein äußerst sensibles System. Er reagiert auf Wetter, Speicherstände, Wirtschaft und auf geopolitische Ereignisse mit einer Intensität, die zeigt wie stark Europa inzwischen von globalen Entwicklungen abhängig ist.
Seit Sommer 2025 erleben wir eine Eskalationsspirale im Nahen Osten, deren Folgen weiterhin in Deutschland spürbar sind. Wir bewerten die Situation in diesem Beitrag bewusst aus Sicht des Energiemarkts. Welche Tatsachen bewegen die Preise, und was bedeutet das für die Beschaffung in KMU?
Aktuelle Lage rund um die Straße von Hormus
Die Lage bleibt angespannt, eine diplomatische Annäherung rückt vorerst in die Ferne:
US-Präsident Trump erklärte, es fänden derzeit weder Gespräche noch Planungen für Gespräche mit dem Iran statt.
Die Seeblockade gegen iranische Häfen bleibe vollständig in Kraft, die Straße von Hormus sei nach seiner Darstellung offen und alle Minen entfernt oder gesprengt. Der Iran macht eine Öffnung dagegen weiter von der vollständigen Umsetzung eines Rahmenabkommens abhängig, darunter die Aufhebung der Seeblockade, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, ein Ende der Ölsanktionen sowie ein Ende aller Drohungen und militärischen Operationen.
Bei den LNG-Importen gab es zuletzt etwas Entlastung: Europas Einfuhren stiegen in der vergangenen Woche um 19 Prozent auf 1,71 Millionen Tonnen und erreichten den höchsten Stand seit neun Wochen. Der Abtransport aus Katar bleibt wegen der eingeschränkten Passage durch die Straße von Hormus aber weiter begrenzt, sodass die zusätzlichen Mengen dem Weltmarkt nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.
Die wichtigsten Eckpunkte:
Die EU hat ihr Gasspeicherziel für den Winter auf 80 Prozent gesenkt. Angesichts der angespannten Lage warnt der BDEW große Industrieverbraucher davor, sich für den Winter allein auf kurzfristige Beschaffung am Spotmarkt zu verlassen, da so Preis- und Mengenrisiko steigen.
Laut Bloomberg bereitet QatarEnergy eine Verlängerung der Force-Majeure-Erklärung für LNG-Lieferungen bis Mitte Oktober vor. Damit könnten die Lieferunterbrechungen bis in die Winterspeicherphase andauern und die LNG-Versorgung in Europa und Asien zusätzlich belasten.
Die EU hat befristete Ausnahmen vom ab 2027 geplanten Importverbot für russisches LNG beschlossen. Betroffen sind vor allem Altverträge sowie die Nutzung europäischer LNG-Infrastruktur für Lieferungen in Nicht-EU-Länder. Am langfristigen Ziel, russisches LNG aus dem europäischen Energiemix zu verdrängen, hält die EU jedoch fest.
Die strategischen Erdölreserven der USA sind auf den niedrigsten Stand seit 1983 gefallen, auch die gesamten US-Ölvorräte erreichten den tiefsten Stand seit 1984. Der Ölmarkt verfügt damit über deutlich geringere Puffer. Das Risiko kräftiger Preisreaktionen bei weiteren Versorgungsstörungen steigt.
Die OPEC+ erhöht ihre Förderobergrenze ab September weiter und setzt die schrittweise Rücknahme der freiwilligen Kürzungen fort. Ihre Wirkung bleibt angesichts der gestörten Passage durch die Straße von Hormus bislang jedoch weitgehend aus.
Was den Energiemarkt jetzt bewegt
Aus Sicht des Energiemarkts ist nicht entscheidend, wer politisch im Recht ist, sondern wie sicher die Versorgung im Winter ist. Hier haben sich die Sorgen weiter verschärft: keine Entspannung in Nahost, niedrige Speicher, ein von der EU gesenktes Speicherziel und offene Warnungen vor knappem Gas. Das hat die Preise diese Woche breit nach oben gezogen.
Wie reagieren die Energiemärkte auf die neusten Ereignisse?
Die Energiemärkte zogen diese Woche auf breiter Front an. Ausbleibende Entspannungssignale aus Nahost und wachsende Warnungen vor der Winterversorgung trieben vor allem das Gas: Das Frontjahr 2027 am THE stieg auf 49,03 EUR/MWh, der Winterkontrakt 2026/27 auf 66,09 EUR/MWh.
Gasmarkt
Gas-Winterkontrakt 2026/27: 66,09 EUR/MWh (+6,8 % zur Vorwoche, +14,4 % über 20 Handelstage)
Gas Frontjahr 2027: 49,03 EUR/MWh (+7,5 % im Vergleich zur Vorwoche, +10,5 % über 20 Handelstage)
Gas Frontjahr 2028: 33,65 EUR/MWh (+4,4 % im Vergleich zur Vorwoche, +6,7 % über 20 Handelstage)
Strommarkt
Strom Base CAL 2027: 111,46 EUR/MWh (+4,5 % im Vergleich zur Vorwoche, +4,5 % über 20 Handelstage)
Strom Base CAL 2028: 90,46 EUR/MWh (+3,1 % im Vergleich zur Vorwoche, +3,0 % über 20 Handelstage)
Strom Base CAL 2029: 80,73 EUR/MWh (+2,6 % im Vergleich zur Vorwoche, +2,7 % über 20 Handelstage)
Ölmarkt
Brent Frontmonat: 93,04 USD/bbl (+3,9 % im Vergleich zur Vorwoche, +6,8 % über 20 Handelstage)
Diese Woche zog die gesamte Kurve an, am kräftigsten das Gas-Frontjahr 2027 und der Winterkontrakt. Anders als in der Vorwoche legte diesmal auch der Strommarkt über alle Lieferjahre spürbar zu.
(Stand: 24. August 2026, Quelle: wattline Marktbericht KW 35/2026; Börsennotierungen: EEX Power Futures, EEX Physical Gas Derivatives (ehem. PEGAS), ICE Brent Crude Futures)
Was bedeutet das für KMU?
Kleine und mittlere Unternehmen trifft eine angespannte Marktlage besonders hart. Während Großkonzerne Kostenschocks über Rücklagen oder Absicherungsstrategien abfedern können, schlägt jede Preisbewegung bei Energie direkt auf die Marge.
Die Kursbewegungen der letzten Wochen zeigen, wie schnell die Stimmung kippen kann, in beide Richtungen. Diese Woche setzte sich der Anstieg fort, Gas, Strom und Öl legten breit zu, Brent notiert um 93 USD. Mit Blick auf den Winter überwiegen die Aufwärtsrisiken klar, zumal die EU ihr Speicherziel gesenkt hat und Branchenverbände vor knappem Gas warnen.
Die Notierungen liegen weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau, und die strukturellen Schäden an der Ras-Laffan-Anlage in Katar wirken langfristig. Hinzu kommt: Der anhaltende Konflikt hält die Inflation in der Eurozone bei rund drei Prozent und damit deutlich über dem Notenbank-Ziel. Solange die Energiepreise erhöht bleiben und die Produktionskosten steigen, bleibt der Inflationsdruck ein Risiko für die kommenden Monate.
Gerade jetzt ist eine professionelle und vorausschauende Energiebeschaffungsstrategie, z. B. innerhalb einer Energie-Einkaufsgemeinschaft, für KMU keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
Warum die Preise zuvor so stark gestiegen waren
Haupttreiber des Preisanstiegs waren die Sperrung der Straße von Hormus am 28. Februar sowie die Raketenangriffe vom 18./19. März auf die Ras Laffan-Industrieanlage in Katar. Rund 17 % der katarischen LNG-Exportkapazität fallen damit voraussichtlich für drei bis fünf Jahre aus. Das erwartete Angebotswachstum am globalen LNG-Markt verschiebt sich deutlich nach hinten.
Der Angriff wirkte sich unmittelbar auf die TTF-Gas-Frontjahre aus: 2027 stieg allein dadurch um 18 %, die Frontjahre 2028 und 2029 um 16 bzw. 6 %. Der europäische Gaspreis hatte sich seit Beginn des Konflikts nahezu verdoppelt und erreichte im März mit über 59 EUR/MWh den höchsten Stand seit über drei Jahren.
Seitdem schwankt der Markt im Takt der politischen Signale: Korrektur auf die Memorandum-Hoffnung, Gegenbewegung nach Trumps Zurückweisung, zwischenzeitliche Entspannung im Frühsommer – und zuletzt ein kräftiger Anstieg mit der erneuten Eskalation seit Anfang Juli.
Zusätzliche Risikofaktoren bleiben bestehen
Auch jenseits des Iran-Konflikts belasten weitere Faktoren die Energiemärkte:
El Niño: Die WMO schätzt die Wahrscheinlichkeit eines El-Niño-Ereignisses für den Zeitraum Juni bis August 2026 auf 80 %, bis November auf rund 90 %. Erwartet wird mindestens ein moderates, möglicherweise starkes Ereignis. Steigende Temperaturen in Asien bedeuten höhere Energienachfrage, vor allem für Kühlung, und damit zusätzlichen Wettbewerb um LNG-Mengen.
Niedrigwasser und Kraftwerksausfälle stützen die Strompreise: Der Pegel Kaub am Mittelrhein fiel auf einen Rekordwert von nur 6 Zentimetern (Vorjahr zum selben Zeitpunkt: 128 Zentimeter), Regen und kühleres Wetter sollen die Lage aber wieder etwas entspannen. In Frankreich drosselt EDF wegen zu warmer Flüsse weiter die Kernkraft (zuletzt 9,3 GW beziehungsweise 14,8 Prozent, mit fallender Tendenz), die hitze- und dürrebedingten Produktionsverluste könnten 2026 mit mindestens 9 TWh einen Rekord erreichen.
Hitze und Niedrigwasser belasten Kraftwerke und Logistik: Am Rhein werden bei Kaub in den nächsten Tagen einstellige Wasserstände erwartet, Frachter können nur einen Teil ihrer Ladung transportieren, die Transportkosten steigen. In Frankreich stehen mehrere Kernkraftwerke wegen Hitze und technischer Probleme nur eingeschränkt zur Verfügung, in Italien senkt die Dürre die Gas- und Wasserkraftleistung, und Rumänien musste sein einziges Atomkraftwerk ganz herunterfahren. Das stützt die Strompreise zusätzlich.
Australien beschränkt LNG-Exporte ab Juli 2027: Exporteure müssen dann 20 % ihrer Mengen für den heimischen Markt reservieren. Als drittgrößter LNG-Exporteur weltweit dürfte Australien das globale Angebot damit spürbar verknappen – ein zusätzlicher mittelfristiger Belastungsfaktor für den europäischen Gaspreis.
Die Sorgen um die Winter-Gasversorgung nehmen zu: Ein verlängerter Ausfall des norwegischen Gasfelds Ormen Lange reduziert die Lieferungen bis in die Heizperiode, gleichzeitig steigt der LNG-Wettbewerb mit Asien. Goldman Sachs sieht daher Aufwärtsrisiken für die europäischen Gaspreise im Winter, insbesondere bei einem kalten Winter.
Positiv: Am Golden-Pass-Terminal in Texas wurde erstmals LNG produziert. Die Anlage soll künftig bis zu 18 Millionen Tonnen LNG pro Jahr liefern. Zudem plant Deutschland laut Energieministerin Reiche über das staatliche Unternehmen Sefe langfristige LNG-Lieferverträge mit einem Volumen von 20 bis 40 Milliarden Kubikmetern für den Zeitraum 2027 bis 2036. Parallel wird der Aufbau einer strategischen Gasreserve von 24 TWh vorbereitet, mit Investitionen zwischen 500 Mio. und 1,5 Mrd. Euro.
Welche Rolle spielt die Straße von Hormus im weltweiten Erdgas- und Erdölhandel?
Kurz gesagt: Die Straße von Hormus ist eine der weltweit wichtigsten Meerengen. Sie fungiert als Nadelöhr für den Transport von Rohöl und Flüssigerdgas (LNG) aus dem Persischen Golf, da sie den einzigen direkten Seeweg aus dieser Region in den offenen Ozean darstellt.
Hier die zentralen Fakten:
Etwa 20 % des weltweiten Erdölhandels
Täglich werden etwa 17 bis über 20 Millionen Barrel Rohöl, Kondensate und Ölprodukte durch die Meerenge transportiert. Das entspricht ungefähr einem Fünftel bis einem Viertel des weltweiten Seehandels mit Erdöl.Knapp 25 % des weltweiten Erdgashandels
Etwa ein Viertel des global gehandelten Flüssigerdgases passiert diese Route, vor allem Lieferungen aus Katar, einem der weltweit wichtigsten LNG-Exporteure.Abhängigkeit vieler asiatischer Länder
Mehr als 80 % der Ölexporte aus dem Persischen Golf gehen nach Asien vor allem nach China, Indien, Japan und Südkorea. Diese Länder sind auf stabile Transportwege durch die Meerenge angewiesen.
Abhängigkeit der Exporteure
Ländern wie dem Irak, Kuwait, Katar und dem Iran stehen praktisch keine nennenswerten alternativen Exportrouten zur Verfügung. Nicht einmal Saudi-Arabien und die VAE können mehr als einen Teil ihrer Produktion über Pipelines am Landweg an der Meerenge vorbeileiten.
Welche Folgen hat die Sperrung der Meerenge für Deutschland?
Obwohl Deutschland nicht direkt von Lieferungen aus der Golfregion abhängig ist, hat die eingeschränkte Passage durch die Straße von Hormus spürbare wirtschaftliche Folgen für die Bundesrepublik.
Die physische Versorgung beim Erdgas wird primär über Pipelines aus Norwegen (44 %) und den Niederlanden (24 %) sowie über LNG-Importe aus den USA (59 % der LNG-Mengen) gedeckt. Auch beim Erdöl ist die Bezugsstruktur breit gestreut. Indirekt wirkt sich die Lage trotzdem aus:
Da Öl und Gas auf einem global integrierten Markt gehandelt werden, konkurrieren deutsche Abnehmer mit asiatischen Käufern, vor allem aus China und Indien, um die verbleibenden Mengen. Das treibt die Preise an TTF und THE.
Der nächste Winter könnte zum Problem werden:
Laut Bundesnetzagentur liegt der Füllstand der deutschen Gasspeicher bei 50,71 % (Stand: 15.08.2026), 18,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert von 68,19 %. Der EU-Durchschnitt liegt aktuell bei 61,61 %.
Laut INES-Berechnungen wäre ein Füllstand von bis zu 76 % bis zum 1. November technisch möglich – genug für einen durchschnittlichen, nicht aber für einen außergewöhnlich kalten Winter. Da die aktuellen Preise kaum Anreize bieten, ist offen, ob dieses Niveau erreicht wird.
Eine nachhaltige Entspannung an der Straße von Hormus könnte hier Druck nehmen, sofern die Gaspreise wieder auf ein niedrigeres Niveau zurückkehren. Mit der erneuten Eskalation sind sie zuletzt allerdings deutlich gestiegen, was eine ausreichende Befüllung zusätzlich erschwert.
Ein Blick auf die wirtschaftliche Lage:
Der ZEW-Konjunkturindex iwar seit Januar 2026 von 59,6 Punkten eingebrochen, ist im Juli 2026 jedoch überraschend deutlich auf 26,3 Punkte gestiegen (Juni: +10,5). Die breite Verbesserung über nahezu alle Branchen deutet auf zunehmende Zuversicht hin.
Gibt es Länder, die von der Sperrung der Straße von Hormus profitieren?
Direkte Gewinner der aktuellen Krise sind Akteure, die Energie außerhalb der Golfregion fördern oder alternative Transportwege besitzen.
Dazu zählen beispielsweise Ölproduzenten wie die USA, Brasilien oder Norwegen. Sie sind weniger abhängig vom Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus und können bei Lieferengpässen schneller einspringen.
Auch Russland zählt zu den Profiteuren, da ein Teil seiner Exporte über Pipelines und Routen abseits der Meerenge läuft.
Die Ölpreise zogen zuletzt weiter an, Brent notiert wieder um 93 USD. Da der Schiffsverkehr durch Hormus umstritten bleibt, bleibt die Meerenge ein zentraler Preistreiber, und der Vorteil alternativer Produzenten besteht fort.
wattline hat frühzeitig neue Lieferverträge abgeschlossen
Die vergangenen Monate waren von zunehmender geopolitischer Unsicherheit und steigenden Risikoprämien an den Energiemärkten geprägt. Bereits im Dezember 2025 deutete sich an, dass mehrere internationale Spannungsfelder das Preisniveau im Gasmarkt weiter beeinflussen könnten.
Vor diesem Hintergrund hat wattline im Rahmen der Einkaufsgemeinschaft fix zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 für Tausende Mitglieder langfristige Erdgasverträge abgeschlossen. Die Grundlage bildete keine kurzfristige Spekulation, sondern eine strukturierte Marktanalyse sowie eine klare Abwägung der potenziellen Preisentwicklung:
Das Risiko nach oben war deutlich größer als die marginale Chance nach unten.
Während andere Marktteilnehmer die unsicheren Phasen abwarteten, organisierten wir bereits den Abschluss neuer Lieferverträge. Unser Ziel war es: Risiken frühzeitig zu begrenzen, Unternehmen vor starken Preissprüngen zu schützen und wettbewerbsfähige Preise mit maximaler Planungssicherheit zu sichern.
Die Marktbewegungen der letzten Wochen bestätigen diese Strategie. Trotz zwischenzeitlicher Korrekturen auf Verhandlungshoffnungen liegen die heute am Markt gehandelten Konditionen weiterhin oberhalb der für die Mitglieder gesicherten Preise.
Bildquellen: Foto von Daniel Schuh auf Unsplash

