Industriestrom
In Deutschlands stärkster unabhängiger Einkaufsgemeinschaft profitieren Sie von professioneller Beschaffung von Industriestrom und erhalten Zugang zu Konditionen, die für einzelne Unternehmen nicht erreichbar sind.
Großabnehmer-Vorteile durch gebündelte Beschaffung
Zugang zu einem professionellen Energieeinkauf für Ihr KMU
dauerhaft bessere Strompreise und Freiraum für das, was wirklich zählt: Ihr Kerngeschäft


Zu hohe Preise für Industriestrom?
Warum KMU mehr bezahlen
Kaufen KMU Industriestrom alleine ein erhalten sie keinen Zugang zu Großhandelskonditionen.
Wie die Gemeinschaft das ändert
Der Stromeinkauf in der Gemeinschaft schafft Zugang zu professionellen Beschaffungsmodellen.
Was das für Sie bedeutet
Sie erhalten transparente und marktgerechte Preise, ohne eigenen Aufwand oder Marktkenntnisse.
Das Wichtigste in Kürze
Wer kann Industriestrom beziehen?
Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch ab 100.000 kWh können Industriestrom beziehen. Andere Kriterien muss ein Unternehmen nicht erfüllen.
Wie viel kostet Industriestrom 2026?
Der Industriestrompreis kann nicht pauschalisiert werden, da er von individuellen Einflussfaktoren wie z.B. dem Verbrauch abhängig ist.
Kann man Ökostrom für die Industrie beziehen?
Ja! Mit wattline können Sie 100 % zertifizierten Ökostrom für die Industrie beziehen. So erhalten Sie nachhaltige Energie zu einem fairen Preis.
Einkaufsmacht durch Gemeinschaft
29.000 Mitglieder bündeln über 2 Mrd. Euro Energiekosten. Diese Größe bildet die Basis für den Erfolg unserer Beschaffungsmodelle.
Professionelle Beschaffung
Wir übernehmen den Energieeinkauf und ermöglichen den Zugang zu Konditionen und Modellen, die einzelnen Unternehmen nicht offenstehen.
Fokus aufs Kerngeschäft
Unser Service umfasst unter anderem das Vertragsmanagement, damit Sie weniger Aufwand haben und sich auf das Wesentliche konzentrieren können.
Was ist Industriestrom?
Kurz gesagt: Industriestrom bezeichnet einen speziellen Stromtarif für große Unternehmen mit hohem oder sehr hohem Stromverbrauch.
Es geht dabei nicht um eine besondere Art von Strom, sondern um einen Mengenrabatt für Großabnehmer.
Der Industriestrompreis ist auf den höheren Stromverbrauch von Industrieunternehmen zugeschnitten, der weit über dem von privaten Haushalten oder KMU liegt. Industrieunternehmen profitieren daher von hohen Mengenrabatten und erheblichen Kosteneinsparungen.

wattline bietet Industriestrom ab einem Jahresverbrauch von 100.000 kWh an.
Ab diesem Verbrauch erhalten Unternehmen einen sogenannten RLM-Zähler, der eine registrierende Leistungsmessung ermöglicht. Das bedeutet, dass der Stromverbrauch in Intervallen von 15 Minuten gemessen wird.
Diese Methode erstellt Lastprofile, die Energieversorgern helfen, den Strombedarf zur richtigen Tageszeit bereitzustellen. Netzbetreiber nutzen diese Informationen für präzise Bedarfsprognosen, um das Stromnetz auszugleichen. Lastprofile sind kunden- bzw. lieferstellenspezifisch und werden bei der Angebotserstellung berücksichtigt.
Für KMU mit geringerem Stromverbrauch gibt es den sogenannten Gewerbestrom. Der Preis richtet sich wie beim Industriestrom nach dem spezifischen Verbrauch des Unternehmens.
Wer bekommt Industriestrom in Deutschland?
Kurz gesagt: Um Industriestrom beziehen zu können, muss der Jahresverbrauch eines Unternehmens über 100.000 kWh liegen. Andere spezielle Kriterien muss ein Unternehmen jedoch nicht erfüllen.
Dieser Jahresverbrauch markiert auch die gesetzliche Grenze, ab der ein RLM-Zähler im Unternehmen verbaut werden muss. Allerdings gibt es keine einheitliche Definition von Industriestrom. So zählt der BDEW in seiner Strompreisanalyse vom Januar 2026 erst Verbräuche ab 160.000 kWh zum Industriestrom.
Wie hoch war der Strompreis für die Industrie 2025?
Laut der Strompreisanalyse des BDEW zum Ende des Jahres 2025 lag der Durchschnittspreis für Industriestrom für Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von 160.000 – 20 Mio. kWh bei 17,6 ct/kWh. Im Preis enthalten sind alle Steuern, Abgaben und Umlagen. Wie in der Grafik zu sehen ist, erreichte der durchschnittliche Strompreis für die Industrie 2024 einen neuen Tiefstwert seit 2017 und ist 2025 wieder leicht angestiegen.
Für 2026 zeichnet sich jedoch erneut eine Entspannung ab:
Bei Neuabschlüssen liegt der durchschnittliche Industriestrompreis Stand Januar 2026 bei rund 16,0 ct/kWh. Der Rückgang ist unter anderem auf staatliche Entlastungsmaßnahmen zurückzuführen.
Achtung bei der Interpretation von Durchschnittspreisen!
Durchschnittspreise sind eine gute Orientierung, können aber nicht als Berechnungsgrundlage für die eigenen Kosten dienen. Denn um die tatsächlichen Stromkosten zu berechnen, müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden:
Standort (aufgrund regionaler Netzentgelte),
Zeitpunkt des Vertragsabschlusses,
Verbrauch,
Lieferbeginn,
Branche,
Bonität,
Tarifbestandteile
Lastprofil (individuelles Abnahmeverhalten)
Diese acht Faktoren beeinflussen den Industriestrompreis. Zusätzlich sind gesetzliche Entlastungsregelungen zu berücksichtigen, die je nach Branche und Verbrauch variieren. Das ist auch der Grund, warum Sie keinen Fixpreis für Industriestrom auf Vergleichsplattformen wie Verivox finden.
Wie wird der Industriestrom-Preis berechnet?
Kurz gesagt: Die Tarifgestaltung für Großabnehmer ist komplex. Der Strompreis für die Industrie wird basierend auf der registrierenden Leistungsmessung (RLM) und individuellen Verbrauchsprofilen berechnet.
Diese detaillierten Daten ermöglichen die Erstellung von Lastprofilen, die spezifische Verbrauchsmuster und die zeitliche Verteilung des Energiebedarfs eines Unternehmens berücksichtigen. Unternehmen, die in einem kurzen Zeitraum viel Energie verbrauchen, haben oft andere Tarife als Unternehmen, deren Verbrauch sich gleichmäßiger über das Jahr verteilt.
Formel zur Einschätzung des Industriestrom-Preises
Wichtig: Je kontinuierlicher der Stromverbrauch eines Unternehmens ist, desto tendenziell günstiger ist der Strompreis des Kunden.
Die Kontinuität wird auch als Benutzungsstunden oder Benutzerstunden beschrieben und berechnet sich aus dem gesamten Jahresverbrauch (Messung in kWh) und der höchstgemessenen Leistung des Kalenderjahres (Pmax).
Die höchstgemessene Leistung ist die maximale Energieentnahme zu irgendeinem Zeitpunkt im Jahr.
Ein Beispiel:
Jahresverbrauch: 200.000 kWh
Maximale Leistung: 50 kW
Wenn der Verbrauch des Unternehmens ab dem 1. Januar um 0.00 Uhr konstant 50 kWh beträgt, würde das Unternehmen 4.000 Stunden benötigen, um die 200.000 kWh zu verbrauchen.
Fazit: Je höher die Anzahl der Benutzungsstunden, desto kontinuierlicher der Stromverbrauch, desto tendenziell günstiger der Industriestrom-Tarif.
Das unterscheidet Industrieunternehmen zusätzlich von KMU
Industrieunternehmen mit einem Jahresverbrauch von mehr als 100.000 kWh (RLM-Lieferstellen) erhalten eine monatliche verbrauchsabhängige Abrechnung. Sie bezahlen also genau das, was sie an Strom verbraucht haben und schließen dafür einen sogenannten Individualvertrag mit dem Energieversorger ab. Man spricht daher auch von Sondervertragskunden.
Gleiches gilt für Unternehmen, die Industriegas beziehen. Allerdings liegt der jährliche Gasverbrauch, ab dem Unternehmen einen RLM-Zähler und somit auch Industriegas erhalten, bei 1,5 Mio. kWh.
So garantiert Ihnen wattline einen dauerhaft niedrigeren Industriestrom-Preis
Unternehmen mit einem Jahresverbrauch ab 100.000 kWh haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
Energie eigenständig am Markt beschaffen
Auf einen spezialisierten Partner für den Energieeinkauf setzen
Als einzelnes Unternehmen bedeutet Energiebeschaffung meist hohen Aufwand, begrenzten Marktzugang und geringe Einkaufsmacht.
Genau hier setzten Einkaufsgemeinschaften wie wattline an.
Als unabhängige Energie-Einkaufsgemeinschaft bündeln wir den Strom- und Gasbedarf von über 29.000 Unternehmen. Mit einem gemeinsamen Einkaufsvolumen von rund 7 Mrd. kWh und Energiekosten von mehr als 2 Mrd. Euro treten unsere Mitglieder am Markt wie ein Großabnehmer auf.
Dieser Zusammenschluss eröffnet Zugang zu professionellen Beschaffungsmodellen und Großhandelskonditionen, die einzelne Unternehmen allein nicht erreichen können.
Je nach individuellem Bedarf bieten wir zwei unterschiedliche Energie-Beschaffungsmodelle an.
Übrigens: Eine Einkaufsgemeinschaft lohnt sich auch für Unternehmen mit speziellen Anforderungen und Lastprofilen, etwa für:
Ihre 3 Schritte zu besseren Gewerbestrom-Preisen
Ersparnis berechnen
Ersparnis ermitteln und von einem Energieexperten unverbindlich beraten lassen.
Mitglied werden
Wählen Sie das passende Beschaffungsmodell und wechseln Sie in die Einkaufsgemeinschaft.
Zurücklehnen und profitieren
Nun haben Sie Zugang zu einem professionellen Energieeinkauf und profitieren von dauerhaft besseren Preisen für Industriestrom.
Erfahrungen unserer Mitglieder
Ökostrom für die Industrie über wattline beziehen
Entscheiden Sie sich mit wattline bewusst für Nachhaltigkeit und beziehen Sie 100 % zertifizierten Öko-Industriestrom für Ihr Unternehmen, als Mitglied der Einkaufsgemeinschaft fix. Im Rahmen unseres sorgfältigen Konditions- und Preisvergleichs berücksichtigen wir ausschließlich Anbieter, die nachweislich zertifizierten Ökostrom liefern.
Unsere Ökostromanbieter tragen renommierte Zertifikate wie das ok-power-Label, das als führendes Gütesiegel für Ökostrom in Deutschland bekannt ist. Oder sie sind vom TÜV für ihre Ökostromprodukte zertifiziert.

von führenden Verbänden und Organisationen empfohlen
Ihr Sparpotenzial
Verschaffen Sie sich Zugang zu einer professionellen Energiebeschaffung mit Konditionen, wie sie sonst nur Großkunden erhalten.

Wie reduziere ich die Kosten für Industriestrom?
Die Kosten für Industriestrom können durch gezielte Maßnahmen wie Lastmanagement, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, den Beitritt zu einer Energie-Einkaufsgemeinschaft und die Nutzung staatlicher Förderungen gesenkt werden:
Lastmanagement: Optimieren Sie den Stromverbrauch, indem Sie Lastspitzen vermeiden (auch Peak Shaving genannt) und den Energieverbrauch gleichmäßiger verteilen. Dadurch können Kosten durch geringere Spitzenlastgebühren gesenkt werden.
Energieeffizienz-Maßnahmen: Investitionen in energieeffiziente Technologien und Prozesse. Maßnahmen wie die Modernisierung von Anlagen oder der Einsatz energiesparender Geräte können den Stromverbrauch deutlich senken.
Einkaufsgemeinschaften: Schließen Sie sich einer Energie-Einkaufsgemeinschaft wie wattline an. Durch die Bündelung des Energiebedarfs vieler Unternehmen erhalten Sie Zugang zu Großhandelspreisen und einer professionellen Energiebeschaffung.
Staatliche Förderungen und Entlastungen: Nutzen Sie staatliche Förderprogramme und Steuererleichterungen für energieintensive Unternehmen. Informieren Sie sich z. B. über mögliche Entlastungen bei der Stromsteuer und über die Stromsteuererstattung.
Erneuerbare Energien: Integrieren Sie erneuerbare Energien wie Solar- oder Windenergie in Ihre Energieversorgung. Eigene Erzeugungsanlagen können langfristig Kosten senken und mehr Unabhängigkeit von Strompreisschwankungen bieten.
Ihr Zugang zu Energiepreisen auf Großhandels-Niveau
Sparpotenzial ermitteln
Beratung erhalten: deutschlandweit & persönlich
Dauerhaft bessere Industriestrompreise erhalten
Häufige Fragen zum Thema Industriestrom
Was kostet Industriestrom aktuell?
Der durchschnittliche Industriestrompreis für Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von 160.000 kWh bis 20 Mio. kWh lag laut BDEW im Jahr 2025 bei 17,6 ct/kWh.
Achtung: Durchschnittspreise bieten nur eine grobe Orientierung, da Faktoren wie Produktionsstandort, Verbrauch, Lieferbeginn, Bonität, Branche, Tarifbestandteile und Lastprofil den individuellen Strompreis ebenfalls beeinflussen.
Was unterscheidet Industriestrom von Gewerbe- und Privatstrom?
Aufgrund der hohen Verbrauchsmengen kommen Industrieunternehmen in den Genuss von Mengenrabatten, wodurch sich der Industriestrom vor allem im Preis von Gewerbe- und Privatstrom unterscheidet. Zudem erhalten Industrieunternehmen ab einem Jahresverbrauch von 100.000 kWh (RLM-Abnahmestellen) spezielle, auf ihr Lastprofil abgestimmte Tarife und eine monatliche, verbrauchsabhängige Abrechnung. Gewerbestrom bezeichnet dagegen Stromtarife für KMU und Privatstrom für private Haushalte.
Wie reduziert der Beitritt zur Einkaufsgemeinschaft fix die Stromkosten?
Der Beitritt zur Einkaufsgemeinschaft fix senkt nachweislich die Stromkosten (siehe Marktvergleich). Dies erreicht die Gemeinschaft durch Bündelung des Energiebedarfs der Mitglieder.
Dies erhöht die Dominanz gegenüber den Energieversorgern und ermöglicht den Zugang zu Großhandelspreisen. Zudem beobachten Marktanalysten sowohl die Energiebörsen als auch die Wirtschaftslage, um den idealen Zeitpunkt und Laufzeit des Vertrags zu bestimmen. Schließlich werden Anbieter verglichen und ein Vertrag mit dem Anbieter mit den besten Konditionen abgeschlossen.
Update zum Industriestrompreis 2026
Seit Januar 2026 gilt in Deutschland ein staatlich subventionierter Industriestrompreis für besonders energieintensive Unternehmen, vor allem aus den Branchen Chemie, Stahl und Papier. Bis zu 2.000 Betriebe können Strom zu einem Preis von 5 ct/kWh beziehen.
Die Förderung greift jedoch nur für bis zu 50 % des jeweiligen Stromverbrauchs. Der verbleibende Anteil wird weiterhin zu marktüblichen Konditionen abgerechnet. Voraussetzung für die Inanspruchnahme sind Investitionen in Effizienz und Nachhaltigkeit sowie entsprechende Nachweise, die laut Bundesregierung möglichst unbürokratisch ausgestaltet sind.
Für viele kleine und mittlere Unternehmen kommt diese Förderung nicht infrage oder deckt nur einen Teil des Verbrauchs ab. Unabhängig von staatlichen Eingriffen ermöglicht eine Mitgliedschaft in der Energie-Einkaufsgemeinschaft wattline den Zugang zu professioneller Energiebeschaffung und dauerhaft besseren Preisen.